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Zentrum für politische Schönheit: Ausladung von Künstler Philipp Ruch war schon im Februar vom Innenministerium geplant

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Neue Aufregung im Fall Ruch: Der Streit zwischen dem Innenministerium von Horst Seehofer und der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) um das Redeverbot des Künstlers auf dem Kongress für politische Bildung bestand offenbar schon länger. Das geht aus einer Erklärung hervor, die seit Samstag auf der Webseite der Vereinigung für politische Bildung (DVPB) online ist. Die unmissverständliche Botschaft: Die DVPB ist mit der Entscheidung von BpB und Innenministerium unzufrieden. Außerdem wird darin klar, dass die Ausladung von Ruch, der erst in der Woche vor dem Kongress im März von seinem Redeverbot erfuhr, wohl schon Mitte Februar vom Bundesinnenministerium beschlossen beschlossen worden war. Ruch Reaktionen 19.20

“Der Bundesvorstand der DVPB wurde am 11.02. darüber in Kenntnis gesetzt, dass Herr Dr. Philipp Ruch vom Zentrum für politische Schönheit auf Anweisung des Bundesinnenministeriums (BMI) vom Bundeskongress Politische Bildung ausgeladen wurde”, heißt es in der am Samstag veröffentlichten Stellungnahme. Die Organisatoren von der DVPB seien zu keinem Zeitpunkt in die Entscheidung zur Ausladung miteinbezogen gewesen. “Wir halten diese Vorgehensweise für unangemessen”, führt der Vereinsvorstand weiter aus.

Entscheidung Philipp Ruch auszuladen: Organisatoren wehrten sich

Die Mitorganisatoren hätten sich am 13. und 15. Februar nochmals in Mails gegen Innenministerium und die BpB, in der es noch immer brodelt, gestellt. Doch auch nach den Einwänden der DVPB blieb das Innenministerium bei seiner Entscheidung, und Ruchs Einladung wurde wieder zurückgezogen. Im Statement des Vereins wird auch darauf eingegangen. “Dass Herr Ruch als kontroverse Persönlichkeit des öffentlichen Lebens zu sehen ist, war bereits bekannt, als er eingeladen wurde”, schreiben die Organisatoren des Kongresses. Die BpB verweist gegenüber dem stern indessen darauf, dass die Einladung im “Zuge laufender Qualitätssicherungsprozesse” zurückgezogen wurde.Philipp Ruch BpB 1455



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