Nach dem 3:2-Erfolg im Achtelfinalhinspiel der CHL feierte Vorjahresfinalist EHC Red Bull München zu Hause einen 6:0-Sieg gegen Yunost Minsk und steht damit erneut als einzige deutsche Mannschaft im Viertelfinale. Der klare Erfolg gegen die Weißrussen kristallisierte sich in einer zum Ende hin zum Teil emotionalen Partie erst in der Schlussphase heraus.

Chris Bourque (Mi.), Konrad Abeltshauser (re.)


Freude über den Viertelfinaleinzug: Die Münchner Spieler um Chris Bourque (Mi.).

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Die Tore für die Münchner vor 4.120 Zuschauern erzielten Andrew Bondarchuk, der den Torreigen erst im zweiten Drittel mit einem Unterzahltreffer eröffnete, sowie Bobby Sanguinetti, Chris Bourque, John-Jason Peterka, Justin Schütz und Luca Zitterbart. Für den 17-jährigen Peterka und den 21-jährigen Abwehrspieler Zitterbart waren es die ersten CHL-Tore. Torhüter Kevin Reich feierte zudem seinen ersten Shutout in der CHL.


In der Schlussphase, als das Aus für Minsk absehbar wurde, verloren die zuvor mit einigen Strafzeiten nicht einverstandenen Weißrussen ein wenig die Nerven. Es kam zu mehreren unnötigen Fouls und Faustkampfeinlagen. Am Ende wurden insgesamt 117 Strafminuten ausgeteilt, 80 alleine für Minsk.

EHC Red Bull München – Vereinsdaten




Die Münchner mussten in der Partie auf Meisterkeeper Danny aus den Birken verzichten, der sich an diesem Freitag wegen einer Verletzung am Bein einem operativen Eingriff unterziehen muss.


Im Viertelfinale treffen die Münchner nun auf den schwedischen Vertreter Djurgarden Stockholm.

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