NHL: Tampa Bay unaufhaltsam – Nashvilles Serie endet

Eishockey-Nationalspieler Leon Draisaitl hat mit Edmonton zum Jahresabschluss in der NHL die sechste Niederlage in Folge kassiert. Oilers-Coach Ken Hitchcock hat die Schuldigen für die Misere schnell ausgemacht. Ein Offensivspektakel sahen die Zuschauer in Calgary, mit einem herausragenden Johnny Gaudreau und dem besseren Ende für die Flames. Das Team der Stunde bleibt Tampa Bay, das seine Serie weiter ausbaute.

Leon Draisaitl (2.v.li.)

Zwei Tore, keine Punkte: Leon Draisaitl (2.v.li.).

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Edmonton unterlag am Montag (Ortszeit) in eigener Halle gegen die Winnipeg Jets 3:4 (1:0, 1:3, 1:1). Der 23-jährige Draisaitl erzielte sowohl das zwischenzeitliche 2:2 (39. Minute) wie auch das 3:3 (48.). Für den Kölner waren es die Treffer Nummer 20 und 21 in der laufenden Spielzeit. Trainer Ken Hitchcock nahm den deutschen Nationalspieler und seine Sturmpartner dann auch aus der Kritik, die Schuldigen für die sechste Pleite hintereinander hatte er schnell gefunden – die Defensive der Oilers. “McDavid, Draisaitl und Nugent-Hopkins haben alles gegeben. Sie brauchen mehr Unterstützung aus den hinteren Reihen”, meinte Hitchcock. Edmonton belegt mit 39 Punkten aktuell den sechsten Platz in der Pacific Division.

Brown lässt Sturms Kings jubeln

Ex-Bundestrainer Marco Sturm und die Los Angeles Kings besiegten derweil die Colorado Avalanche mit 3:2 (0:0, 2:0, 0:2, 1:0) nach Verlängerung. Den entscheidenden Treffer für die Gäste aus Kalifornier erzielte Dustin Brown nach 54 Sekunden in der Overtime. Nationaltorhüter Philipp Grubauer kam bei den Avs nicht zum Einsatz.

Nummer vier der Islanders

Die New York Islanders feierten ohne die Nationalspieler Thomas Greiss und Tom Kühnhackl den vierten Erfolg in Serie. Mit 3:1 (0:0, 1:0, 2:1) gewannen die Islanders auswärts gegen die Buffalo Sabres. Greiss und Kühnhackl standen beide zuletzt am 28. Dezember auf dem Eis.

Tampas Point sichert Extra-Punkt – Ducks-Negativserie hält

15 Spiele, 15-mal gepunktet, 14 Siege – Tampa Bay ist das Team der Stunde und auch die Nummer eins in der NHL. In Anaheim musste der Lightning allerdings in die Verlängerung, um auch noch den Extra-Punkt einzufahren. Den sicherte nach nur 35 Sekunden der Verlängerung Brayden Point für die Gäste aus Tampa – 2:1. Für die Ducks war es die sechste Niederlage in Folge.

Nashville kann es doch noch

Nach einer knappen halben Stunde sah es in Washington so aus, als sollte Nashville einmal mehr als Punktelieferant in der Fremde auftreten, die schnelle Antwort auf den 1:3-Rückstand durch Miikka Salomaki brachte aber die Wende. Es folgten noch Tore von Ryan Johansen (32.), Frederick Gaudreau (35.), Ryan Ellis (51.) und Viktor Arvidsson (59.) und mit dem 6:3 das Ende der Serie von zehn Auswärtsniederlagen.

Penguins bauen ihre Siegesserie aus

Pittsburgh bleibt in der Erfolgsspur. Gegen Minnesota kamen die Penguins zu einem 3:2 – der sechste Sieg in Folge. Phil Kessel ragte mit einem Tor und zwei Vorlagen heraus, Kapitän Sidney Crosby steuert einen Treffer und einen Assist bei.

Offensivspektakel in Calgary

13 Tore sahen die Zuschauer in Calgary, acht davon gingen auf das Konto der heimischen Flames. Die bezwangen die San Jose Sharks mit 8:5. Johnny Gaudreau (zwei Tore, zwei Vorlagen) und Sean Monahan (fünf Assists) trumpften mächtig auf. “Das war ein großer Abend für uns. Ich freue mich über die Art und Weise, wie das Team heute gespielt hat”, meinte Doppeltorschütze Gaudreau.


Ergebnisse, Montag, 31. Dezember

Washington Capitals – Nashville Predators 3:6
New Jersey Devils – Vancouver Canucks 4:0
Minnesota Wild – Pittsburgh Penguins 2:3
Buffalo Sabres – New York Islanders 1:3
Carolina Hurricanes – Philadelphia Flyers 3:1
St. Louis Blues – New York Rangers 1:2
Columbus Blue Jackets – Ottawa Senators 6:3
Detroit Red Wings – Florida Panthers 3:4 n.P.
Colorado Avalanche – Los Angeles Kings 2:3 n.V.
Dallas Stars – Montreal Canadiens 2:3 n.V.
Calgary Flames – San Jose Sharks 8:5
Edmonton Oilers – Winnipeg Jets 3:4
Anaheim Ducks – Tampa Bay Lightning 1:2 n.V.

nik/dpa

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