Noch 23 Tage, dann beginnt für die deutsche U 17-Nationalmannschaft die Europameisterschaft in Irland. Am 4. Mai (20 Uhr) trifft das Team von DFB-Trainer Michael Feichtenbeiner im ersten EM-Gruppenspiel auf Italien. Anschließend folgt am 7. Mai (ab 20 Uhr) der Vergleich gegen Spanien, ehe die DFB-Auswahl am 10. Mai (ab 20 Uhr) auf Österreich trifft. Im DFB.de-Interview spricht Michael Feichtenbeiner mit Redakteur Ronny Zimmermann über die Erkenntnisse aus der EM-Quali und seine Überlegungen rund um die Endrunde.

DFB.de: Herr Feichtenbeiner, bekanntermaßen wird die U 17-EURO Ihr letztes Turnier als DFB-Trainer sein, da Sie den Verband zum 30. Juni 2019 verlassen. Wie gehen Sie in die Endrunde hinein, ohne genau zu wissen, was danach kommt?

Michael Feichtenbeiner: Darüber mache ich mir keine Gedanken. Meine volle Konzentration liegt momentan darauf, die Endrunde mit unserer U 17-Auswahl zu planen und den deutschen Fußball in Irland top zu vertreten. Was gäbe es denn Schöneres, als mich mit einer möglichst erfolgreichen Europameisterschaft zu verabschieden und vielen jungen Spielern die Chance zur Weiterentwicklung auf höchstem Niveau zu ermöglichen? Die vier Jahre beim DFB haben mir sehr viel gegeben und waren eine wunderbare Zeit. Ich empfinde eine große Vorfreude auf die EM. Wir haben die vergangenen drei Jahre mit dem Jahrgang 2002 auf dieses Ziel hingearbeitet. Unser gemeinsamer Weg ist noch nicht zu Ende.

DFB.de: Die U 17 qualifizierte sich als einer der sieben besten Gruppenzweiten für die EM. Was muss passieren, damit der von Ihnen angesprochene Weg auch über die EM-Vorrunde hinausgeht?

Feichtenbeiner: Bei aller Bescheidenheit und Demut nach unserer durchwachsenen EM-Quali haben wir natürlich einen gewissen Anspruch an uns selbst. Ich möchte im Idealfall eine Mannschaft übergeben, die sich für die U 17-Weltmeisterschaft in Brasilien qualifiziert hat. Dazu müssen wir mindestens den fünften Platz bei der EM erreichen. Das mag zunächst sehr ambitioniert klingen, allerdings weiß ich, dass die Jungs dieses Potenzial in sich tragen. Wir möchten frech und unbekümmert auftreten. Die Jungs haben häufig gezeigt, wie gut sie kicken können – diese Spielfreude wollen wir nun konstanter leben und bei der EM mit erfolgreichen Resultaten verbinden.

DFB.de: Wie bewerten Sie die Gruppe D, in der die U 17 auf Italien, Spanien und Österreich trifft?

Feichtenbeiner: Allein die drei Namen machen deutlich, in welch reiz- und anspruchsvolle Gruppe wir gelost wurden. Das sorgt für besondere Spiele. Wir werden alles reinhauen, um das Viertelfinale zu erreichen und somit die Chance auf ein WM-Ticket zu wahren. Direkt das erste EM-Gruppenspiel gegen Italien wird sehr bedeutend: Wir haben mit dem Jahrgang 2002 bereits viermal gegeneinander gespielt: Einmal haben wir verloren, dreimal endete die Partie remis. Es ist doch klar, was wir uns nun für den 4. Mai vornehmen werden … (schmunzelt)

DFB.de: Wie sehen Ihre Planungen bis zum Abflug zur U 17-EURO nach Irland aus?

Feichtenbeiner: Wir haben uns nach der Auslosung am 4. April die vorhandenen Stadien und Trainingsplätze in Dublin angesehen, die wir noch nicht durch das Freundschaftsturnier im November 2018 kannten. Die Bedingungen vor Ort werden sehr gut sein, darauf können sich die Jungs freuen. Zudem beginnen wir nun mit der gezielten Gegnersichtung und verfolgen den Leistungsstand unserer Spieler, um den finalen EM-Kader festzulegen. In den Tagen vor dem Abflug nach Irland werden wir ein Kurz-Trainingslager in Bad Kohlgrub am Staffelsee beziehen und uns dort den Feinschliff für die Europameisterschaft holen.



[rz]

Noch 23 Tage, dann beginnt für die deutsche U 17-Nationalmannschaft die Europameisterschaft in Irland. Am 4. Mai (20 Uhr) trifft das Team von DFB-Trainer Michael Feichtenbeiner im ersten EM-Gruppenspiel auf Italien. Anschließend folgt am 7. Mai (ab 20 Uhr) der Vergleich gegen Spanien, ehe die DFB-Auswahl am 10. Mai (ab 20 Uhr) auf Österreich trifft. Im DFB.de-Interview spricht Michael Feichtenbeiner mit Redakteur Ronny Zimmermann über die Erkenntnisse aus der EM-Quali und seine Überlegungen rund um die Endrunde.

DFB.de: Herr Feichtenbeiner, bekanntermaßen wird die U 17-EURO Ihr letztes Turnier als DFB-Trainer sein, da Sie den Verband zum 30. Juni 2019 verlassen. Wie gehen Sie in die Endrunde hinein, ohne genau zu wissen, was danach kommt?

Michael Feichtenbeiner: Darüber mache ich mir keine Gedanken. Meine volle Konzentration liegt momentan darauf, die Endrunde mit unserer U 17-Auswahl zu planen und den deutschen Fußball in Irland top zu vertreten. Was gäbe es denn Schöneres, als mich mit einer möglichst erfolgreichen Europameisterschaft zu verabschieden und vielen jungen Spielern die Chance zur Weiterentwicklung auf höchstem Niveau zu ermöglichen? Die vier Jahre beim DFB haben mir sehr viel gegeben und waren eine wunderbare Zeit. Ich empfinde eine große Vorfreude auf die EM. Wir haben die vergangenen drei Jahre mit dem Jahrgang 2002 auf dieses Ziel hingearbeitet. Unser gemeinsamer Weg ist noch nicht zu Ende.

DFB.de: Die U 17 qualifizierte sich als einer der sieben besten Gruppenzweiten für die EM. Was muss passieren, damit der von Ihnen angesprochene Weg auch über die EM-Vorrunde hinausgeht?

Feichtenbeiner: Bei aller Bescheidenheit und Demut nach unserer durchwachsenen EM-Quali haben wir natürlich einen gewissen Anspruch an uns selbst. Ich möchte im Idealfall eine Mannschaft übergeben, die sich für die U 17-Weltmeisterschaft in Brasilien qualifiziert hat. Dazu müssen wir mindestens den fünften Platz bei der EM erreichen. Das mag zunächst sehr ambitioniert klingen, allerdings weiß ich, dass die Jungs dieses Potenzial in sich tragen. Wir möchten frech und unbekümmert auftreten. Die Jungs haben häufig gezeigt, wie gut sie kicken können – diese Spielfreude wollen wir nun konstanter leben und bei der EM mit erfolgreichen Resultaten verbinden.

DFB.de: Wie bewerten Sie die Gruppe D, in der die U 17 auf Italien, Spanien und Österreich trifft?

Feichtenbeiner: Allein die drei Namen machen deutlich, in welch reiz- und anspruchsvolle Gruppe wir gelost wurden. Das sorgt für besondere Spiele. Wir werden alles reinhauen, um das Viertelfinale zu erreichen und somit die Chance auf ein WM-Ticket zu wahren. Direkt das erste EM-Gruppenspiel gegen Italien wird sehr bedeutend: Wir haben mit dem Jahrgang 2002 bereits viermal gegeneinander gespielt: Einmal haben wir verloren, dreimal endete die Partie remis. Es ist doch klar, was wir uns nun für den 4. Mai vornehmen werden … (schmunzelt)

DFB.de: Wie sehen Ihre Planungen bis zum Abflug zur U 17-EURO nach Irland aus?

Feichtenbeiner: Wir haben uns nach der Auslosung am 4. April die vorhandenen Stadien und Trainingsplätze in Dublin angesehen, die wir noch nicht durch das Freundschaftsturnier im November 2018 kannten. Die Bedingungen vor Ort werden sehr gut sein, darauf können sich die Jungs freuen. Zudem beginnen wir nun mit der gezielten Gegnersichtung und verfolgen den Leistungsstand unserer Spieler, um den finalen EM-Kader festzulegen. In den Tagen vor dem Abflug nach Irland werden wir ein Kurz-Trainingslager in Bad Kohlgrub am Staffelsee beziehen und uns dort den Feinschliff für die Europameisterschaft holen.

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