Die Meldung, dass Ex-Rapid-Wien-Feintechniker Louis Schaub beim 1. FC Köln keine Rolle mehr spielt, sorgte in Österreich für Verwunderung. Immerhin war der österreichische Nationalspieler mit 16 Scorerpunkten in 27 Partien in der vergangenen Saison mitverantwortlich für den Aufstieg in die Bundesliga.

Und auch in der laufenden Saison absolviere Schaub immerhin neun Partien. Es dürften seine letzten für die Geißböcke gewesen sein. Wie Bild berichtet, steht der 25-Jährige nun beim HSV ganz oben auf dem Wunschzettel.

Louis Schaub passt ins HSV-Konzept

Für den Aufstiegskampf (aktuell auf Rang zwei) soll der HSV-Kader umgestaltet werden. Die finanziellen Mittel seien da, um Spieler zu holen, “die ins Gesamt-Konzept passen, die über die Saison hinaus eine Perspektive haben und von denen die Chefs zu 100 Prozent überzeugt sind”, so das Blatt. Genau so einer sei der offensive Mittelfeldspieler.

Und weil Schaub unter Coach Markus Gisdol keine Rolle mehr spielt, ist der Ex-Rapidler wohl auch für realistische Konditionen verfügbar. “Es geht nicht darum, Leute ins Abseits zu stellen. Aber es ist kein Gewinn, wenn ein Spieler dauerhaft auf der Bank sitzt. Bei Louis hat nicht jeder mit der Situation gerechnet. Aber wir verfolgen ein Ziel und wollen den Kader kleinhalten”, sagt Köln-Sportdirektor Horst Heldt.

In Hamburg würde Schaub mit Martin Harnik und Lukas Hinterseer auf zwei alte Bekannte treffen.

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