Anfang Januar waren die St. Louis Blues das schlechteste Team in der NHL, jetzt halten sie fast 50 Jahre nach ihrer letzten Finalteilnahme den Stanley Cup in den Händen.

Ein Gassenhauer aus den 80ern als Kabinenhit, ein schwerkrankes Mädchen als Inspiration und ein beinahe unglaublicher Aufstieg vom Letzten zum Ersten. Der Stanley-Cup-Triumph der St. Louis Blues ist eigentlich zu kitschig, um wahr zu sein. Und doch war eine der größten NHL-Sensationen perfekt, als nach dem 4:1 in Spiel sieben der Finalserie bei den Boston Bruins Helme, Schläger und Handschuhe vor Freude in die Luft flogen.

“Es ist total unwirklich, es ist absolut unfassbar. Ich kann’s nicht erklären, es fühlt sich an, als wären wir in einem Videospiel”, sagte Blues-Mittelstürmer Brayden Schenn vollkommen überwältigt, und fügte an: “Du träumst als Kind davon, mit dem Stanley Cup zu posieren, ihn hochzustemmen. Das hier ist eine ganz besondere Gemeinschaft, jetzt werden wir’s richtig krachen lassen.”

Hinterlasse eine Antwort