Für Alexander Wurz, Präsident der Formel-1-Fahrervereinigung GPDA, war die Fünf-Sekunden-Strafe gegen Ferrari-Pilot Sebastian Vettel beim Großen Preis von Kanada eine Fehlentscheidung.

“Er korrigiert das Auto, rutscht fast hin zur Mauer, zum Kerb. Erst dann schaut er nach rechts in den Rückspiegel. Das heißt, er hatte lange damit zu tun, das Auto unter Kontrolle zu halten”, sagte der 45-jährige Österreicher bei Motorsport-Magazin.com.

Als Vettel in den Rückspiegel geschaut habe, “war der Lewis schon dort. Da war das Loch schon zugemacht, er hat es nicht absichtlich gemacht. Deshalb hätte ich meine Entscheidung getroffen: keine Strafe.”

Generell wünscht sich der 69-malige Grand-Prix-Teilnehmer von den Rennkommissaren mehr Toleranz bei der Bewertung derartiger Situationen: “Let them race. Wie die FIA das vor eineinhalb Jahren auch bekannt gegeben hat. Wenn du streng nach dem Regelbuch gehst, wie die Stewards das hier offensichtlich gemacht haben, dann kommen sie schon damit weg, dass irgendwer sagen könnte, das sei gerechtfertigt.”

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