Tim Walter hat einen Rücktritt als Trainer des VfB Stuttgart bei einem überaus kämpferischen Auftritt ausgeschlossen. Der 44-Jährige beantwortete eine entsprechende Frage am Freitag mit einem schallenden Lachen, dann betonte er: “Ich liebe meine Mannschaft, genau so ist es auch mit den Jungs. Wir haben ein super Verhältnis. Wir kriegen das zusammen hin.”

Walter, der seit Sommer im Amt ist, steht beim Bundesliga-Absteiger vor dem Jahresabschluss bei Hannover 96 am Samstag (13.00 Uhr im LIVETICKER) massiv unter Druck. Medienberichten zufolge deutet einiges darauf hin, dass es sein letztes Spiel als Coach sein könnte. Der kicker nannte schon Markus Anfang (bis Ende April 1. FC Köln) und Sandro Schwarz (bis 10. November FSV Mainz 05) als mögliche Nachfolger.

Walter verwies auf ein anstehendes Gespräch mit Vorstandschef Thomas Hitzlsperger und Sportdirektor Sven Mislintat nach dem Hannover-Spiel, in dem “wir ausführlich über die Situation reden”. Der frühere Kieler hat nur zwei der jüngsten fünf Ligaspiele gewonnen (zwei Niederlagen). “Wir sind punktgleich mit dem Tabellenzweiten”, hob Walter das Positive hervor, “mit der Punkteausbeute sind wir aber nicht zufrieden, das ist auch klar.” Dennoch sei die Entwicklung positiv und er “überzeugt von dem, was ich tue. Das ewige Leid ist die Chancenverwertung.”

Berichte, wonach es zwischen ihm und einigen Spielern gekracht habe, wies Walter zurück. “Die Mannschaft und ich sind ein verschworener Haufen, bei uns herrscht keine Krisenstimmung”, betonte er: “Wer sieht, wie meine Mannschaft auftritt, auch nach Rückständen, der weiß, dass die Jungs gewillt sind, alles umzusetzen, was ich ihnen sage. Dass nicht alles glatt läuft, ist normal.”

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